ElitePartner Schweiz Test: Meine ehrliche Erfahrung als Frau
🔬 Ich habe ElitePartner mit eigenem Profil getestet: Lena, 36, Zürich, angemeldet über die normale Website, Persönlichkeitstest und Vorschläge inklusive.
💬 Die kurze Antwort: ElitePartner ist gut gemacht, aber sechs Monate Minimum, individuelle Preise und zwölf Wochen Kündigungsfrist sprechen für Academic Singles als erste Wahl für Akademiker.
📋 Artikel nach meiner persönlichen Testmethodik verfasst, mit eigenem Konto und ohne Beschönigung.
⌚ Keine Zeit? Die kurze Version
ElitePartner (gleiche Firma wie Parship) ist die richtige Adresse, wenn Sie jemanden mit Bildung und ernsten Absichten suchen: der gründlichste Persönlichkeitstest, den ich kenne, geprüfte Profile und Vorschläge, die passen. Was mich bremst: mindestens sechs Monate (bei mir 419.40 CHF), ein Preis je nach Profil, und wer nicht zwölf Wochen vor Ablauf kündigt, zahlt ein ganzes Jahr mehr. Deshalb nehme ich lieber Academic Singles: dasselbe Publikum, schon ab drei Monaten und mit einem Preis, den jeder sieht. Oder Be2, wenn Ihnen das Studium egal ist.
Was mir gefällt
✅ Persönlichkeitstest mit Substanz
✅ Vorschläge mit Matchingpunkten (72 bis 91)
✅ Jede Anmeldung wird geprüft
✅ 8 von 10 Vorschlägen mit Hochschulabschluss
✅ Schweizer Recht, TWINT, SMS-Verifizierung
Was weniger
⚠️ Mindestens 6 Monate, ab 419.40 CHF
⚠️ Preise individuell, nicht öffentlich
⚠️ 12 Wochen Kündigungsfrist, Verlängerung 12 Monate
⚠️ Ohne Premium kein Chat, Fotos verschwommen
Ich bin ehrlich: Dieser Artikel hat gefehlt
In meiner Rubrik der seriösen Plattformen gab es ein Loch, und es hiess ElitePartner. Be2, eDarling, Academic Singles, Parship: alle getestet. ElitePartner nie, weil mich sechs Monate Mindestlaufzeit schon abkühlen, bevor die erste Nachricht geschrieben ist.

Also habe ich gemacht, was ich Ihnen immer rate: erst den Gratisteil ausprobieren, dann urteilen. Anmeldung, den ganzen Test, zehn Vorschläge gelesen, die Bestellseite bis zur letzten Zeile angeschaut und wieder zugemacht. Das oben bin übrigens ich am Uetliberg, von hinten. So laufe ich am liebsten davon, wenn mir ein Vertrag nicht passt. 😉
ElitePartner, was ist das eigentlich?
ElitePartner ist eine Partnervermittlung. Sie blättern nicht selbst durch einen Katalog, sondern bekommen Vorschläge, die auf einem Persönlichkeitstest beruhen. In der Schweiz gibt es die Plattform seit 2005.
Dahinter steht eine Firma in Hamburg, dieselbe, die auch Parship betreibt. ElitePartner und Parship sind also Geschwister: gleicher Test, gleiche Punkte, sogar die Hilfeseiten klingen ähnlich. Der Unterschied: ElitePartner richtet sich an Menschen mit Studium, Parship an alle.

ElitePartner: Für wen ist es gemacht? Für wen nicht?
ElitePartner passt zu Ihnen, wenn:
- ✅ Sie eine feste Beziehung suchen und gern einen halben Abend in einen Fragebogen stecken.
- ✅ Ihnen Bildung und gute Umgangsformen wichtig sind, ohne dass es gleich ein Doktortitel sein muss.
- ✅ Sie lieber wenige, gut begründete Vorschläge bekommen als hundert Gesichter zum Wischen.
- ✅ Sie eine Plattform möchten, die jedes Profil anschaut, bevor es online geht.
ElitePartner passt nicht zu Ihnen, wenn:
- ❌ Sie erst einmal einen Monat schnuppern möchten. Kürzer als sechs Monate geht nicht.
- ❌ Sie den Preis gern vorher kennen. Den sehen Sie erst nach der Anmeldung, und er hängt von Ihrem Profil ab.
- ❌ Sie etwas Unverbindliches suchen. Dafür gibt es C-Date, und dort fragt Sie niemand nach Ihren Lebenszielen. 😉
Die Anmeldung bei ElitePartner: lieber an einem ruhigen Abend
Die Anmeldung selbst dauert zwei Minuten: Geschlecht, gesuchtes Geschlecht, E-Mail, Passwort. Dann kommt der eigentliche Teil, der „Test zur Beziehungspersönlichkeit“. ElitePartner spricht von 20 Minuten, bei mir war es eher eine gute halbe Stunde, auf dem Sofa, mit Tee. Wiederholen lässt er sich nicht.

- Anmeldung auf der Startseite: Frau oder Mann, E-Mail, Passwort.
- Vorname und Geburtsdatum. Das Jahr lieber zweimal anschauen, mir ist dort ein Tippfehler passiert.
- Persönlichkeit: Aussagen auf einer Skala mit sechs Stufen, ohne Mitte. Man muss sich entscheiden.
- Alltag und Beziehung: Werte, Wohnen, Freizeit, Streit, Stress. Und zur Entspannung die liebste Jahreszeit.
- Angaben zur Person: Grösse, Beruf, Abschluss, Wohnort und das Einkommen. Das sieht niemand, aber es fliesst in Ihren Preis ein.
- Erste Vorschläge, direkt danach und gratis.
Bei anderen Tests beantworte ich dieselbe Frage oft mehrmals, nur anders formuliert. Hier nicht. Und die Fragen gehen dorthin, wo ein Profiltext nie hinkommt: ob ich anderen die Initiative überlasse, ob mir andere schnell zu nahe kommen. Bei der letzten Frage musste ich lächeln, denn das kommt ganz darauf an, wer. 😏
📎 Randbemerkung
Eine Randbemerkung: Einen Ausweis-Check gibt es nicht. Dafür liest ein Team Texte und Fotos, bevor ein Profil online geht, und Sie können Ihr Profil gratis per SMS bestätigen. Kein Beweis, wer Sie sind, aber ein Filter gegen Fakes, den viele Plattformen nicht haben.
Die Mitglieder von ElitePartner: gebildet, ernsthaft, und bei mir zuerst etwas zu alt
Direkt nach dem Test zeigt ElitePartner drei „Top-Empfehlungen“, eine nach der anderen. Meine ersten beiden waren 63 und 65. Nichts gegen die beiden Herren, aber das hatte ich nicht erwartet.
Schuld war ich: Ich hatte mich beim Geburtsjahr vertippt, und ElitePartner hatte meine Suche automatisch auf 52 bis 67 Jahre gestellt. Das Geburtsjahr kann nur der Kundenservice ändern, die Suche kann man selbst anpassen. Mit 32 bis 48 Jahren sah es sofort anders aus: Männer aus Zürich, Bern und St. Gallen, acht von zehn mit Studium oder Fachhochschule, und alle mit mehr als drei Sätzen über sich.

Es gibt etwas mehr Frauen als Männer, fast alle suchen etwas Festes, und rund die Hälfte ist unter 40. Für uns Frauen heisst das etwas mehr Konkurrenz, dafür Männer, die sich bewusst für einen Test entschieden haben. Und für die Herren eine gute Nachricht: Ein gepflegtes Männerprofil fällt hier sofort auf.
Wer hier ist, hat sich Zeit genommen, und das sieht man den Profilen an.
Die Profile sind ausführlich, weil ElitePartner viel fragt: Interessen, kleine Antworten wie „Es bringt mich zum Lachen, wenn…“, und unten die Fakten bis zum Kinderwunsch. Wer hier ist, hat sich Zeit genommen, und das sieht man den Profilen an.
Die Funktionen von ElitePartner
Matchingpunkte und Vorschläge
Jeder Vorschlag hat eine Punktzahl. Ab 75 Punkten spricht ElitePartner von einer guten Passung, das Maximum ist 115. Dabei zählt nicht nur, was man gemeinsam hat, sondern auch, ob man sich ergänzt. Meine zehn Vorschläge lagen zwischen 72 und 91, also fast alle im guten Bereich.
Die Analyse Ihrer Persönlichkeit
Aus dem Test macht ElitePartner eine Analyse Ihrer „Beziehungspersönlichkeit“. Laut ElitePartner ist eine Kurzfassung gratis, gefunden habe ich sie im Gratisbereich allerdings nicht. Die ausführliche Version gibt es mit Premium. Die lange hätte ich gern gelesen. Nicht aus Eitelkeit. Gut, ein bisschen.
Lächeln, Eisbrecher und die erste Nachricht
Ein Lächeln ist gratis, ein Eisbrecher auch (Sie wählen zwischen zwei Bildern, die andere Person antwortet). Eine erste persönliche Nachricht dürfen Sie gratis einmal schicken. Sobald ein Gespräch daraus wird, braucht es Premium. Sympathisch: Wer keine Antwort bekommt, kann nicht einfach nachhaken. Das schützt uns Frauen vor aufdringlichen Männern, und ehrlich gesagt auch umgekehrt.
Fotos und Diskretion

Ohne Premium bleiben die Fotos der anderen verschwommen. Ihre eigenen werden geprüft, bevor sie online gehen, und ElitePartner sagt offen, was nicht durchkommt: „Sixpacks, Bikinibilder und Co.“ Meine Herren, das Spiegelselfie aus dem Fitnessstudio bleibt also im Natel.
Ich habe das Foto vom Uetliberg hochgeladen, das oben auf dieser Seite, von hinten, im Kapuzenpulli. Durchgekommen, trotz Leggings. 😇
Die Kontaktgarantie
ElitePartner verspricht Premium-Mitgliedern eine Mindestzahl an Kontakten: fünf bei sechs Monaten, sieben bei zwölf, zehn bei 24. Kommen weniger zusammen, gibt es die Mitgliedschaft länger gratis. Dafür muss man selbst ebenso viele Nachrichten geschrieben haben, ein Profil mit Foto haben und sich kurz vor Ablauf melden. Wer aktiv sucht, schafft das nebenbei.
App, Sicherheit und Kundenservice

- App: für iPhone und Android, 4.1 von 5 im Schweizer App Store. Die SMS-Bestätigung geht nur auf der Website.
- Sicherheit: verschlüsselte Nachrichten, ein Team, das gemeldete Profile prüft, Siegel von TÜV SÜD.
- Kundenservice: per E-Mail und Kontaktformular, ohne Telefon.
- Video-Date: wird erwähnt, im Gratisbereich habe ich es nicht gefunden.
Academic Singles kostenlos testen
Meine Erfahrung mit ElitePartner: viel Substanz, wenig Spontaneität
Nach zehn Profilen wusste ich mehr über diese Männer als nach hundert auf einer Swipe-App.
Bei ElitePartner sehen Sie immer nur ein Profil auf einmal, mit allem drum und dran. Erst wenn Sie es weglegen, kommt das nächste. Das ist das Gegenteil von Swipen, und es hat mich gezwungen, wirklich zu lesen. Nach zehn Profilen wusste ich mehr über diese Männer als nach hundert auf einer Swipe-App.
Einer davon, 36, aus St. Gallen, 85 Punkte, hat das Gleiche studiert wie ich und seine Fragen in ganzen Sätzen beantwortet. Geschrieben habe ich ihm nicht, denn ohne Premium hätte ich nach der ersten Nachricht nicht weiterschreiben können. Aber würde ich gerade etwas Festes suchen, hätte er eine Nachricht bekommen. Das passiert mir nicht oft.
Was mich zurückhält, ist nicht die Plattform, sondern der Vertrag: sechs Monate Minimum, ein Preis je nach Profil und eine Frist, die man sich selbst merken muss. Bei Academic Singles bekomme ich dasselbe Publikum mit drei Monaten Laufzeit. Das gibt für mich den Ausschlag.
Wie kündigt man ElitePartner?
Ans Kündigen denkt beim Buchen niemand gern. Bei ElitePartner lohnt es sich trotzdem, den Ablauf vorher zu kennen. Vor dem Kauf steht die Frist nämlich nicht im Kleingedruckten, sondern nur auf der Bestellseite. Bei mir hiess es: kündigen bis spätestens zwölf Wochen vor Ablauf. Sonst verlängert sich das 6-Monats-Abo nicht um sechs, sondern gleich um zwölf Monate, bei mir für 838.80 Franken.
⏳ Frist
Bei mir zwölf Wochen vor Ablauf. Sie steht auf der Bestellseite, in der Mail nach dem Kauf und später im Profil unter „Meine Daten“.
💻 So geht’s
Eine Mail an kundenservice@elitepartner.ch oder das Kontaktformular im Profil genügt. Ein Brief ist nicht nötig.
📋 Was dazugehört
Die E-Mail-Adresse Ihres Profils, am besten direkt von dort geschrieben, oder Ihre Profil-ID. Die Bestätigung kommt meist nach wenigen Minuten.
📝 Musterbrief zum Kopieren
Betreff: Kündigung meiner Premium-Mitgliedschaft
Sehr geehrte Damen und Herren
Hiermit kündige ich meine Premium-Mitgliedschaft bei ElitePartner Schweiz auf das Ende der aktuellen Laufzeit.
E-Mail-Adresse meines Profils: [Ihre E-Mail-Adresse]
Profil-ID: [Ihre Profil-ID, falls bekannt]
Bitte bestätigen Sie mir die Kündigung und das Enddatum meiner Mitgliedschaft.
Freundliche Grüsse
[Vorname Name], [Ort, Datum]
Lieber per Post? PE Digital GmbH, Speersort 10, D-20095 Hamburg. Eine Schweizer Adresse gibt es nicht.

Gut zu wissen: Wer Premium kündigt, hat sein Profil nicht gelöscht, es läuft gratis weiter. Umgekehrt beendet ein gelöschtes Profil das Abo nicht. Und wer in der App bei Apple oder Google bezahlt hat, kündigt auch dort.
💡 Mein Tipp
Mein Tipp: gleich nach dem Kauf kündigen. Premium läuft trotzdem bis zum Ende der bezahlten Zeit, nur die Verlängerung fällt weg. Wer das nicht mag, trägt sich am Tag der Bestellung das Datum der Frist ins Natel ein. Ein Kalendereintrag kostet nichts, ein vergessenes Jahr schon.
Die Preise von ElitePartner: Was kostet es wirklich?
Sie und ich bekommen also nicht unbedingt den gleichen Preis.
Hier wird es speziell: Auf der ganzen Schweizer Website steht kein einziger Frankenbetrag. ElitePartner passt die Preise an Alter, Einkommen, Geschlecht und sogar an das Gerät an, mit dem man sich anmeldet. Was Sie hier sehen, ist mein Preis, als Frau, 36. Sie und ich bekommen also nicht unbedingt den gleichen Preis.

Premium basic
69.90 CHF
pro Monat
Premium plus
45.90 CHF
pro Monat
Premium comfort
35.90 CHF
pro Monat
Meine Bestellseite, September 2026 (Frau, 36). In Monatsraten zahlen kostet 8 Franken pro Monat mehr.
Bezahlen können Sie mit Kreditkarte, PayPal und TWINT. Im App Store stehen übrigens andere Preise, für alle gleich: 275 Franken für Premium basic, 400 Franken für plus oder comfort. Das ist deutlich weniger, ein Vergleich vor dem Kauf lohnt sich also.
Und Academic Singles? Dort kostet Premium pro Monat mehr, 59.90 bis 119.90 Franken. Dafür geht es ab drei Monaten los, der Preis ist für alle gleich und steht offen auf der Website. Für einen ersten Versuch ist mir das lieber als ein halbes Jahr, das ich nicht abkürzen kann.
🆓 Gratis
Profil und Fotos
Persönlichkeitstest
Vorschläge mit Punkten
Lächeln und Eisbrecher
Eine erste Nachricht
⭐ Nur mit Premium
Fotos scharf sehen
Chatten
Suche nach Umkreis
Ausführliche Analyse
Kontaktgarantie
ElitePartner Bewertungen im Web: zwei Welten
Wer ElitePartner googelt, findet zwei Bilder, die nicht zusammenpassen. Im Schweizer App Store hat die App 4.1 von 5 Sternen, bei fast 900 Bewertungen. Auf Trustpilot liegt sie bei 1.3 von 5, und fast alle Klagen drehen sich um dasselbe: das Abo, das sich verlängert hat, und die Rechnung danach.
Beides stimmt. Die App bewerten Leute, die sie jeden Tag benutzen. Auf Trustpilot schreiben Leute, die die Frist verpasst haben. Der Beobachter hat 2023 sogar über eine Kundin berichtet, die danach Post vom Inkassobüro bekam. Wer den Gratisteil in Ruhe anschaut und beim Buchen seine Frist kennt, landet in der ersten Welt.
Meine Tipps für ein gutes Profil auf ElitePartner

Den Test ehrlich ausfüllen, nicht strategisch. Er lässt sich nicht wiederholen, und alle Vorschläge hängen davon ab. Wer sich bei „Ich brauche Freiräume“ eine Stufe netter macht, bekommt ein halbes Jahr lang Vorschläge für jemand anderen.
Einen Freitext, der nach Ihnen klingt (1). Hier wird wirklich gelesen, und „Frag mich einfach“ wirkt hier noch fauler als anderswo. Ein konkreter Satz über Ihren letzten Sonntag schlägt drei Adjektive.
Ein Foto, das durch die Prüfung kommt. Kein Sixpack, kein Bikini, kein Auto. Ein Bild beim Wandern oder in der Küche sagt mehr als ein Selfie im Lift. Die SMS-Bestätigung dauert zwei Minuten und lohnt sich.

Geburtsdatum und Suche prüfen (1). Bei mir stand das Alter wegen meines Tippfehlers auf 52 bis 67. Das Geburtsjahr lässt sich später nicht mehr selbst ändern, die Suche schon: Alter, Grösse, Bildung, Rauchen und Kinderwunsch gehen gratis.
Beim ersten Satz auf das Profil eingehen. Auf ElitePartner haben die Leute etwas geschrieben, das man lesen kann. Das ist die halbe Arbeit. Und wem nichts einfällt, der nimmt den Eisbrecher.
Die Alternativen zu ElitePartner in der Schweiz
ElitePartner passt nicht ganz zu Ihnen? Kein Drama. Das sind die drei Plattformen, die ich stattdessen empfehle, je nachdem, was Sie suchen.
FAQ: Ihre Fragen, meine Antworten
Ist ElitePartner seriös?
Ja. ElitePartner gehört zur selben Firma wie Parship, und jedes Profil wird angeschaut, bevor es online geht. Die schlechten Bewertungen im Web drehen sich fast immer um den Vertrag, nicht um die Plattform.
Ist ElitePartner für Frauen kostenlos?
Nein. Anmeldung, Test, Vorschläge, Lächeln, Eisbrecher und eine erste Nachricht sind für alle gratis. Zum Chatten und für scharfe Fotos brauchen Frauen genauso Premium wie Männer.
Was kostet ElitePartner in der Schweiz?
Eine öffentliche Preisliste gibt es nicht, der Preis hängt vom Profil ab. Bei meinem Test: 419.40 Franken für 6 Monate, 550.80 für 12 und 861.60 für 24 Monate. Im App Store sind es 275 bis 400 Franken.
Gehören ElitePartner und Parship zusammen?
Ja, beide gehören derselben Firma in Hamburg. Test, Punkte und Kontaktgarantie funktionieren fast gleich, ElitePartner richtet sich stärker an Akademikerinnen und Akademiker.
Wie lange ist die Kündigungsfrist bei ElitePartner?
Bei meinem Test zwölf Wochen vor Ablauf. Die Frist steht auf der Bestellseite und in der Mail nach dem Kauf. Kündigen geht per E-Mail oder Kontaktformular, ein Brief ist nicht nötig.
Muss man studiert haben?
Nein. Die meisten zahlenden Mitglieder haben zwar einen Hochschulabschluss, aber ElitePartner schreibt selbst, dass es keinen Doktortitel braucht. Geprüft wird der Ton der Texte, nicht das Diplom.
Gibt es eine ElitePartner App in der Schweiz?
Ja, gratis für iPhone und Android, mit 4.1 von 5 Sternen im Schweizer App Store. Wer in der App bezahlt, kündigt bei Apple oder Google.
Mein Fazit zu ElitePartner
ElitePartner ist eine gut gemachte Partnervermittlung mit dem besten Persönlichkeitstest, den ich bisher ausgefüllt habe. Die Vorschläge passen, die Profile sind mit Sorgfalt geschrieben, und wer etwas Festes sucht, ist hier gut aufgehoben. Nur der Vertrag verlangt Aufmerksamkeit: sechs Monate Minimum, ein Preis je nach Profil und eine Frist, die man sich selbst notiert.
Deshalb empfehle ich für dasselbe Publikum zuerst Academic Singles: gleiches Niveau, mehr Freiheit beim Vertrag. Wer keinen Bildungsfilter braucht, ist bei Be2 richtig. Und falls Sie sich fragen, ob ich Niveau habe: ElitePartner hat mein Profil freigeschaltet. Ich nehme das als Ja. 😘
